
Passen mit Ballannahme und Ballmitnahme
Die erste Ballberührung entscheidet alles!
Eine perfekte Ballannahme verschafft dir Zeit, Raum und Kontrolle – eine schlechte bringt dich sofort unter Druck.
Wer auf höchstem Niveau spielen will, muss den Ball sauber mitnehmen, präzise passen und sich blitzschnell bewegen.
Das richtige Timing, der perfekte Körperwinkel und der Blick für die nächste Aktion machen den Unterschied zwischen einem guten und einem herausragenden Spieler.
Willst du deine Technik aufs nächste Level bringen und in jeder Situation die Kontrolle behalten? Dann trag dich jetzt für ein kostenloses Erstgespräch ein und sichere dir den entscheidenden Vorteil auf dem Platz!
Übungen zum Passen mit Ballannahme und Ballmitnahme
Die Übungen sind größtenteils nach Schwierigkeit geordnet, um eine schrittweise Steigerung der Anforderungen zu ermöglichen.
Zudem können viele dieser Übungen problemlos mit mehr Spielern durchgeführt werden, indem man zusätzliche Gruppen bildet.
Als Trainer sind dir dabei natürlich keine Grenzen gesetzt – du kannst die Übungen variieren, kombinieren oder anpassen, um sie an die Bedürfnisse deiner Spieler und die Trainingsziele anzupassen.
1. Einfache Passübung mit Ballannahme
✓ Ziel: Kontrolle des Balles nach einem flachen Pass.
✓ Aufbau: Zwei Spieler stehen sich in einem 10x10 Meter großen Feld gegenüber.
✓ Spieleranzahl: 2 Spieler
✓ Ablauf: Spieler A spielt einen flachen Pass zu Spieler B. Spieler B stoppt den Ball mit der Innenseite seines Fußes und passt ihn nach zwei Kontakten mit dem anderen Fuß zurück.
✓ Coaching-Tipps:
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Fußgelenk festmachen, um den Ball präzise zu stoppen.
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Oberkörper leicht nach vorne neigen, um Balance zu halten.
✓ Variation:
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Begrenze die Ballkontakte auf maximal einen.
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Spiele den Pass härter, um den Schwierigkeitsgrad zu erhöhen.

2. Ballannahme mit Richtungswechsel
✓ Ziel: Den Ball unter Kontrolle bringen und gleichzeitig die Richtung ändern.
✓ Aufbau: Zwei Spieler, 10x10 Meter großes Feld.
✓ Spieleranzahl: 2 Spieler
✓ Ablauf: Spieler A passt den Ball zu Spieler B, der den Ball mit der Innenseite annimmt und in eine neue Richtung mitnimmt. Dabei macht Spieler B einen 90°-Dreh nach links oder rechts und spielt den Ball zurück.
✓ Coaching-Tipps:
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Nutze den ersten Kontakt, um den Ball in die neue Richtung zu lenken.
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Blick vor dem Empfang heben, um den Raum zu scannen.
✓ Variation:
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Baue Hütchen als Gegner ein, um mehr Druck zu simulieren.
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Reduziere die Zeit für den Richtungswechsel auf maximal zwei Sekunden.

3. Zentrum-Scanner
✓ Ziel: Verbesserung der Ballannahme in „offener Stellung“, Vororientierung (Schulterblick/Scannen des Raums), Handlungsschnelligkeit, Wahrnehmung und präzises Passspiel unter kognitiver Belastung (Arbeit mit zwei Bällen).
✓ Aufbau: Ein großes äußeres Viereck (rot markiert, ca. 12x12 bis 15x15 Meter) und ein kleines inneres Viereck (gelb markiert, ca. 3x3 Meter) als Aktions- und Orientierungszone für den Zentrumspieler.
✓ Spieleranzahl: 5 Spieler (4 Außenspieler an den Ecken, 1 zentraler Spieler). Es werden 2 Bälle benötigt.
✓ Ablauf: Zwei Bälle sind gleichzeitig im Spiel. Ein Außenspieler passt den Ball zum zentralen Spieler im kleinen Viereck. Dieser nimmt den Ball in offener Stellung an, dreht auf und passt zu einem anderen (freien) Außenspieler. Gleichzeitig passen die restlichen Außenspieler den zweiten Ball auf den Außenbahnen untereinander hin und her, um ihn im Spiel zu halten, bis der zentrale Spieler wieder aufnahmebereit („offen“) ist. Der Zentrumspieler ist in ständiger Bewegung und verarbeitet abwechselnd die Bälle aus den verschiedenen Ecken.
✓ Coaching-Tipps: Der Zentrumspieler muss sich schon vor dem Zuspiel umschauen (Schulterblick), um zu wissen, wo der nächste freie Mitspieler steht. Der Ball sollte mit dem „hinteren“ (gegnerfernen) Fuß an- und mitgenommen werden, um den Körper direkt in die neue Passrichtung aufzudrehen. Auf das Timing achten: Die Außenspieler dürfen den Pass in die Mitte erst spielen, wenn Blickkontakt besteht und der Spieler bereit ist.
✓ Variation:
- Kontaktbegrenzung: Der Spieler in der Mitte darf maximal 2 Kontakte (Annahme + Pass) nutzen.
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Rotation: Nach einer bestimmten Zeit (z. B. 60–90 Sekunden) oder einer festen Anzahl an Pässen wird der Zentrumspieler durchgetauscht, da die Position physisch und mental sehr anstrengend ist.
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Klatschen lassen: Der Zentrumspieler darf den Ball nicht aufdrehen, sondern muss ihn direkt (One-Touch) zu einem Außenspieler prallen lassen, sich neu positionieren und dann erst den nächsten Ball aufdrehen.

4. Schnittstellen-Rotation
✓ Ziel: Verbesserung des Passspiels in die Tiefe, dynamisches Freilaufen in zentralen Räumen, Timing beim Nachrücken (Positionswechsel) und präzises Aufdrehen unter Zeitdruck.
✓ Aufbau: Ein Kreuz-Aufbau. In der Mitte befindet sich ein vertikaler Korridor, der durch vier gelbe Stangen (oder Hütchen) begrenzt wird. Mittig steht ein Dummy (blauer Verteidiger). An den vier Enden des Kreuzes stehen Spieler (Positionen: Oben, Unten, Links, Rechts).
✓ Spieleranzahl: 8 Spieler (je 2 an den äußeren Positionen, wobei immer einer aktiv ist und einer nachrückt). Es wird mit 2 Bällen gleichzeitig trainiert (startend von den gegenüberliegenden Seiten).
✓ Ablauf:
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Die Spieler auf den Außenbahnen (Links und Rechts) passen gleichzeitig flach ins Zentrum zu den dort einstartenden Mitspielern.
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Die Zentrumspieler nehmen den Ball in der Bewegung an, lassen in zum Passgeber seitlich klatschen und diese passen passen ihn durch die Stangen auf die vertikalen Positionen (Oben und Unten) weiter.
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Die Rotation: Der Spieler, der den Pass ins Zentrum gespielt hat, läuft seinem Ball nach und wird zum neuen Zentrumspieler. Der bisherige Zentrumspieler läuft nach seinem Pass auf die äußere Position (rückt dort hinten an).
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So entsteht ein flüssiger Kreislauf, bei dem jeder ständig die Position wechselt.
✓ Coaching-Tipps:
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Timing des Entgegenkommens: Nicht zu früh in den Korridor starten, sonst wird der Raum für den Pass zu eng. Erst kurz vor dem Pass explosiv lösen.
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Erster Kontakt: Der Ball muss mit dem ersten Kontakt bereits am Dummy vorbei in die neue Richtung mitgenommen werden (Mitnahme in den Raum).
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Passschärfe: Da zwei Bälle im Spiel sind, müssen die Pässe präzise und fest gespielt werden, um den Rhythmus nicht zu stören.
✓ Variation:
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Direktspiel: Der Zentrumspieler dreht nicht auf, sondern lässt den Ball klatschen (Wandspiel), woraufhin ein dritter Spieler den langen Pass spielt.
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Richtungswechsel: Auf Signal des Trainers wird die Passrichtung geändert (von vertikal auf horizontal).
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Wettbewerb: Welches Team schafft innerhalb von 2 Minuten die meisten fehlerfreien Durchgänge, ohne dass sich die zwei Bälle in der Mitte „treffen“?

5. Pass-Pendel
✓ Ziel: Maximale Steigerung der Passfrequenz, Verbesserung der lateralen (seitlichen) Beinarbeit (Side-Steps) und saubere Ballverarbeitung unter Zeitdruck/Wettbewerbsbedingungen.
✓ Aufbau: Zwei identische, parallele Stationen (hier in Rot und Blau). Jede Station besteht aus 6 Hütchen, die in zwei Reihen hintereinander aufgebaut sind und so drei Fenster (Korridore) bilden. Ein Zuspieler steht mit mehreren Bällen ca. 5 Meter vor diesem Hütchen-Feld.
✓ Spieleranzahl: 4 Spieler (2 pro Station: ein Zuspieler und ein aktiv Arbeitender).
✓ Ablauf:
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Der arbeitende Spieler startet im mittleren Fenster.
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Der Zuspieler spielt den Ball flach in das Fenster.
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Der Spieler spielt den Ball direkt (One-Touch) oder mit zwei Kontakten zurück.
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Sofort nach dem Pass bewegt sich der Spieler mit schnellen, kurzen Side-Steps in eines der äußeren Fenster.
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Dort erfolgt das nächste Zuspiel und der Rückpass.
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Der Spieler pendelt ständig zwischen den drei Fenstern hin und her, während der Zuspieler das Tempo hochhält.
✓ Coaching-Tipps:
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Aktive Beinarbeit: Der Spieler im Parcours darf niemals auf den Fersen stehen ("flache Füße"). Die Bewegung erfolgt auf den Fußballen, um explosiv die Fenster wechseln zu können.
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Pass-Präzision: Da es eine Challenge ist, neigen Spieler zu unsauberen Pässen. Achte darauf, dass der Rückpass flach und genau zum Zuspieler kommt.
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Blickkontakt: Der Zuspieler passt erst, wenn der Partner im nächsten Fenster bereit ist, um Verletzungen oder "Ballchaos" zu vermeiden.
✓ Variation:
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Vorgabe des Fußes: Nur mit dem schwachen Fuß spielen oder abwechselnd Links-Rechts.
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Kognitive Komponente: Der Zuspieler hält eine farbige Karte hoch oder ruft eine Zahl. Der Spieler muss dann ein bestimmtes Fenster ansteuern oder eine Zusatzaufgabe (z. B. Hände zum Boden) erfüllen.
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Wettkampf-Modus: Welches Team (Rot oder Blau) schafft innerhalb von 60 Sekunden mehr saubere Rückpässe?

6. 8 vs. 2 Rondo
✓ Aufbau:
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Zwei aneinandergrenzende Felder (jeweils 8x10 Meter).
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An den beiden kurzen Außenseiten stehen jeweils zwei Minitore.
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In der Mitte trennt eine Linie die beiden Zonen.
✓ Spieleranzahl: 16 Spieler (8 gegen 8).
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Pro Team: 6 Spieler positionieren sich in ihrer eigenen Zone (4 außen, 2 innen), während 2 Spieler als Jäger in die gegnerische Zone gehen.
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Effektiv ergibt sich ein 8 gegen 2 in der aktiven Zone.
✓ Ablauf:
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Team Blau startet in seiner Zone im 8 gegen 2 gegen zwei rote Verteidiger.
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Die Challenge: Team Blau muss 15 erfolgreiche Pässe spielen. Erst danach ist der Torschuss auf die zwei Minitore gegenüber erlaubt.
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Umschaltmoment: Gewinnen die zwei roten Verteidiger den Ball, müssen sie ihn sofort flach in ihre eigene Zone zu ihren Mitspielern passen.
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Sobald der Ball in der roten Zone ankommt, sprinten zwei blaue Spieler (meist die, die den Fehler gemacht haben) sofort rüber, um dort die neuen Verteidiger zu sein.
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Das Spiel geht nun dort im 8 gegen 2 für Rot weiter.
✓ Coaching-Tipps:
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Gegenpressing: Wenn Team Blau den Ball verliert, müssen sie den Pass in die andere Zone mit allen Mitteln verhindern (Zustellen der Passwege). Das ist wichtiger als der Ballgewinn selbst!
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Positionierung: Die Spieler in der Ballbesitz-Zone müssen ständig Dreiecke bilden und die Tiefe sowie Breite des 8x10m-Feldes nutzen.
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Sauberkeit vor Schnelligkeit: Da der Torschuss erst nach 15 Pässen erlaubt ist, ist die Sicherung des Ballbesitzes wichtiger als ein riskanter Pass.
✓ Variation:
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Kontaktbegrenzung: In der Ballbesitz-Zone sind nur maximal zwei Kontakte erlaubt.
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Passanzahl anpassen: Für jüngere oder schwächere Jahrgänge die Zahl der nötigen Pässe auf 10 senken, um mehr Erfolgserlebnisse (Torschüsse) zu generieren.
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Direktes Umschalten: Die Verteidiger dürfen nach Ballgewinn selbst direkt auf die Tore in der aktuellen Zone schießen, wenn sie den Ball gewinnen (erhöht den Druck auf das Ballbesitz-Team).

7. Linienbrecher-Challenge
✓ Ziel: Verbesserung des Ballbesitzes unter Druck, Ausspielen einer Überzahl (7 gegen 4) und das gezielte Suchen von vertikalen Pässen durch definierte Schnittstellen (Zonen).
✓ Aufbau: Ein großes, abgestecktes Rechteck. In der Mitte befindet sich ein kleines Tor/eine Zone für 2 Punkte. An den äußeren Rändern (oben und unten) befinden sich zwei weitere Zonen für jeweils 1 Punkt.
✓ Spieleranzahl: 11 Spieler, aufgeteilt in drei Farben. Zwei feste Teams mit je 4 Spielern (hier Grün und Violett) und 3 neutrale Spieler (Gelb/Joker).
✓ Ablauf:
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Ein Team (z. B. Grün) hat Ballbesitz und spielt zusammen mit den 3 neutralen Jokern gegen das andere Team (Violett). Es entsteht ein 7 gegen 4.
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Das Ziel der Ballbesitz-Mannschaft ist es, Punkte zu sammeln.
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Ein erfolgreicher Pass durch eine der äußeren Zonen zu einem Mitspieler bringt 1 Punkt. Ein Pass durch die schmale, zentrale Zone bringt 2 Punkte.
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Erobert das verteidigende Team (Violett) den Ball, schalten sie sofort um und werden zum Ballbesitz-Team (zusammen mit den Jokern), während Grün sofort in die Verteidigerrolle wechseln muss.
✓ Coaching-Tipps:
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Fokus auf die Mitte: Da der Pass durch das Zentrum doppelt so viele Punkte bringt, müssen die Spieler lernen, diese schwierige Schnittstelle zu scannen und mutig zu bespielen.
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Geduld im Ballbesitz: Den Ball zirkulieren lassen, das Feld in der Breite nutzen und warten, bis die Verteidiger eine Lücke zu den Zielzonen aufmachen.
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Umschaltmoment: Der Wechsel von Angriff zu Abwehr (und umgekehrt) muss beim Ballverlust blitzschnell im Kopf passieren.
✓ Variation:
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Kontaktbegrenzung: Die 3 neutralen Joker dürfen den Ball nur direkt (One-Touch) weiterspielen, die anderen haben 2 oder 3 Kontakte.
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Pflichtpässe: Es dürfen erst Punkte erzielt werden, wenn das Team vorher 5 Pässe am Stück in den eigenen Reihen gehalten hat.

8. Technik-Parcours 360
✓ Ziel: Ganzheitliches Aufwärmen, Verbesserung der fußballspezifischen Koordination (Rhythmusgefühl, Frequenz), Passgenauigkeit unter moderater Bewegungsbelastung und kognitives Umschalten zwischen Agilität und Technik.
✓ Aufbau: Ein Parcours bestehend aus vier Stationen:
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Slalomstangen (4 Stück vertikal).
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Minisprint/Hürden (3 rote Hürden).
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Koordinationsringe (3 Reifen/Ringe).
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Koordinationsleiter (am Ende). An jeder Station steht ein fester Anspieler bereit.
✓ Spieleranzahl: Mindestens 6–8 Spieler (1–2 aktive Läufer, 4 feste Anspieler an den Stationen, der Rest wartet am Start).
✓ Ablauf:
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Start: Der Läufer passt zu Anspieler 1 (links oben), läuft durch den Stangenslalom und stellt sich an die Position, zu die er gepasst hat.
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Station 2: Pass zu Anspieler 2 (Mitte), Überlaufen der Hürden.
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Station 3: Pass zu Anspieler 3 (Rechts oben), durch die Ringe steppen.
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Abschluss: Pass zu Anspieler 4 (ganz rechts), durch die Koordinationsleiter arbeiten. Der Läufer rückt nach dem Durchgang immer auf die Anspielerposition nach (Rotation).
✓ Coaching-Tipps:
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Qualität vor Tempo: In der Aufwärmphase steht die saubere Ausführung der Koordinationsschritte im Vordergrund. Keine Hektik!
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Pass-Timing: Der Rückpass der Anspieler muss genau in dem Moment kommen, in dem der Läufer das Hindernis verlässt, damit er nicht abstoppen muss.
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Vorderfußlauf: In der Leiter und im Slalom auf den Ballen bleiben, um die Sprunggelenke zu aktivieren.
✓ Variation:
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Vorgabe für die Leiter: Einmal „Zwei Kontakte pro Feld“, einmal „Side-Steps“ oder „Icke-Schritt“.
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Direktspiel: Alle Pässe müssen direkt (One-Touch) zurückgespielt werden.
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Zweiter Ball: Sobald der erste Läufer an den Hürden ist, startet der nächste Läufer (erfordert hohe Aufmerksamkeit der Anspieler).

9. Passkreis mit Klatsch-Pass-Welle & aktivem Zentrum
✓ Ziel: Verbesserung des Passrhythmus, Zusammenspiels unter Zeitdruck und Handlungsschnelligkeit mit Entscheidungsfindung im Zentrum.
✓ Aufbau:
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8–12 Spieler bilden einen großen Kreis (Durchmesser ca. 20–25 Meter)
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2 Bälle starten gleichzeitig an gegenüberliegenden Punkten
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2 Spieler befinden sich in der Mitte des Kreises
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Jeder Außenspieler kennt seine Position (A, B, C, D, ...)
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Trainer steht außerhalb und gibt Situationskommandos
✓ Ablauf:
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Spieler A passt diagonal zu C (überspringt B)
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C lässt auf B klatschen, der spielt sofort zu D
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D lässt auf C klatschen, der spielt weiter zu E usw.
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Parallel bewegen sich die beiden zentralen Spieler im Innenkreis:
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Sie suchen gezielt Lücken, kreuzen sich, und bieten sich aktiv an
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Sie verändern ständig ihre Positionen (z. B. pendelnd, diagonal, andribbelbereit)
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Trainer-Kommando (z. B. „Zentrum!“):
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Der Außenspieler, der gerade am Ball ist, spielt flach in den Lauf eines Mittelfeldspielers
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Der zentrale Spieler nimmt den Ball sauber mit, spielt einen Doppelpass oder passt zum nächsten Außenspieler
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Danach läuft die Passwelle normal weiter
✓ Variation:
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Wenn es zu anspruchsvoll ist, Übung erstmal mit 1 Ball durchführen
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Kontakte begrenzen (Klatsch = 1 Kontakt, Rest max. 2)
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Nur ein zentraler Spieler, der sich allein anbietet → höherer Druck
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Nach erfolgreichem Zentrumskontakt: Ball in entgegengesetzten Rhythmus zurückspielen
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Trainer gibt Farbe oder Namen → gezielter Pass in Zentrum (z. B. „Rot!“)
✓ Coaching-Tipps:
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Zentrale Spieler: Immer in Bewegung, gute Körpersprache, „freie Schulter“ suchen
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Außenspieler: Klare Kommandos („klatsch!“, „dreh auf!“, „weiter!“), offene Stellung, schnelles Nachdenken
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Timing der Klatschpässe ist entscheidend für den Spielfluss
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Auf Gleichzeitigkeit der zwei Bälle achten – keine Ballpause im Kreis!

10. Taktisches "4 gegen 4" mit Überzahl
✓ Ziel: Taktische Entscheidungen und Passspiel unter Druck.
✓ Aufbau: Ein Feld (ca. 30 x 30 Meter) wird markiert. Zwei Teams mit jeweils vier Spielern und wenn möglich zwei zusätzlichen neutralen Spielern.
✓ Spieleranzahl: Mindestens 8 Spieler
✓ Ablauf:
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Zwei Teams mit je vier Spielern spielen im markierten Feld gegeneinander.
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Zusätzlich befinden sich zwei neutrale Spieler im Feld, die immer mit dem ballbesitzenden Team agieren (z. B. durch farblich neutrale Leibchen). Dadurch entsteht für das ballbesitzende Team eine 6-gegen-4-Überzahl.
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Ziel ist es, durch geschicktes Kombinationsspiel möglichst lange Ballbesitzphasen zu haben
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Die neutralen Spieler dürfen sich frei im gesamten Feld bewegen
✓ Variation: Ändern Sie die Überzahlregel, indem Sie mehr oder weniger neutrale Spieler einfügen.
✓ Coaching-Tipps:
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Schnelle Entscheidungen unter Druck forcieren („One Touch“, „max. 2 Kontakte“ als Regel möglich).
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Kommunikation fördern, z. B. durch klare Ansagen („Zeit“, „Mitte frei“).
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Spieler zur ständigen Bewegung ohne Ball motivieren, um anspielbar zu bleiben.
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Blick für Überzahlsituationen schärfen – Wer ist frei? Wer kann verlagern?

11. Ballmitnahme im Käfig
✓ Ziel: Ballkontrolle und Passen unter Druck.
✓ Aufbau: Spielfeld: 15 x 15 Meter mit Markierung eines Zentralbereichs („Käfig“) von ca. 5 x 5 m in der Mitte.
✓ Spieleranzahl: Mindestens 8 Spieler: 4 im Zentrum, 4 außen verteilt
✓ Ablauf:
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Die zentralen Spieler spielen sich den Ball untereinander zu (max. 2 Kontakte) und suchen eine saubere Weiterleitung zu einem Außenspieler.
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Der Außenspieler spielt sofort einen neuen Ball zurück in den Käfig.
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Es ist ständig Bewegung: Nach jedem Pass rotiert ein Außenspieler mit dem Passgeber im Käfig – so ist jeder immer wieder aktiv.
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Optional: 1 Verteidiger in der Mitte erzeugt leichten Druck, darf aber nicht grätschen.
✓ Variation:
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Zwei Bälle gleichzeitig im Spiel.
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Kontaktbegrenzung (z. B. 1 Kontakt innen, 2 außen).
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2 Verteidiger in der Mitte (Ballbesitzspiel im Zentrum wird schwieriger).
✓ Coaching-Tipps:
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Ballmitnahme mit offenem Körper – Blick zur nächsten Anspielstation.
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Anspielpositionen aktiv suchen – immer Bewegung im Käfig.
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Schnelle Entscheidungsfindung fördern („Passt du zurück, verlagerst du oder drehst du auf?“).
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Kommunikation laut und klar („Dreh auf!“, „Komm kurz!“).

12. Kombinationsspiel im Fischernetz
✓ Ziel: Fördern von Passpräzision und dem Erkennen von Lücken im gegnerischen Verbund.
✓ Aufbau: Zwei Dreiergruppen stehen sich auf gegenüberliegenden Seiten eines rechteckigen Feldes (ca. 20 x 30 Meter) gegenüber. In der Mitte steht eine Viererkette, die als "Netz" agiert.
✓ Spieleranzahl: Mindestens 10 Spieler (6 außen, 4 im Netz); auch 12 möglich (8 außen, 4 im Netz)
✓ Ablauf:
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Die drei Spieler auf einer Seite spielen sich den Ball frei untereinander zu, mit dem Ziel, eine Lücke in der Kette zu erkennen.
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Sobald sich eine geeignete Lücke öffnet, soll ein flacher Pass auf die andere Seite durch das „Netz“ gespielt werden.
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Die Verteidiger im Netz versuchen, den Ball abzufangen, ohne die Seitenlinie zu übertreten.
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Gelingt der Pass durch das Netz, beginnt das Spiel auf der anderen Seite wieder von vorne.
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Nach einer bestimmten Zeit oder Anzahl erfolgreicher Durchbrüche wird gewechselt – z. B. der Spieler mit dem Fehlpass geht ins Netz.
✓ Variation:
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Feldgröße anpassen (enger = schwieriger)
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Kontaktbegrenzung für Außenspieler
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Dribblingverbot oder Pflicht zum Direktspiel
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Spiel mit zwei Bällen für sehr fortgeschrittene Gruppen
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Netz auf drei oder fünf Spieler verändern
✓ Coaching-Tipps:
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Gutes Stellungsspiel der Außenspieler, um die Kette in Bewegung zu bringen
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Körperöffnungen und Passtäuschungen nutzen
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Richtiger Moment für den Schnittstellenpass = Timing schulen
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Umschaltverhalten im Netz: Nach Passversuch sofort neu sortieren
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Pass muss flach und scharf sein

13. Zentrum-Diamant 7 vs. 3
✓ Ziel: Verbesserung des Positionsspiels in Überzahl, gezieltes Anspielen von Mitspielern in Zwischenräumen (Linienbrechen), Vororientierung der zentralen Spieler und kompaktes Verschieben der Defensive.
✓ Aufbau:
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Ein äußeres Quadrat (ca. 15x15 bis 20x20 Meter).
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In der Mitte ein kleines „Kern-Quadrat“, markiert durch 4 Stangen (ca. 2x2 Meter) oder kleine Tore.
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Bälle liegen verteilt um das Spielfeld bereit.
✓ Spieleranzahl: 10 Spieler.
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Team Blau (Überzahl): 7 Spieler (4 besetzen die Außenlinien, 3 agieren im Zentrum).
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Team Rot (Unterzahl): 3 Spieler agieren als Verteidiger im Zentrum.
✓ Ablauf:
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Team Blau versucht, den Ball in den eigenen Reihen zu halten. Die 4 Außenspieler dürfen sich auf ihrer Linie bewegen, die 3 Innenspieler agieren als Verbindungsspieler.
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Das Ziel ist es, den Ball von außen nach innen und wieder nach außen zu spielen, um die 3 Verteidiger in Bewegung zu bringen.
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Besonderheit: Das kleine Stangen-Quadrat in der Mitte dient als Tabu-Zone für Spieler, aber als Zielzone für Pässe. Ein Pass, der diagonal oder vertikal durch dieses kleine Quadrat bei einem Mitspieler ankommt, kann extra gewertet werden.
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Die 3 roten Verteidiger versuchen, die Passwege (vor allem durch die Mitte) zuzustellen und den Ball zu erobern. Bei Ballgewinn spielen sie den Ball ins Aus oder zu einem Trainer.
✓ Coaching-Tipps:
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Lücken finden: Die 3 blauen Innenspieler dürfen nicht auf einer Linie stehen. Sie müssen sich ständig so positionieren, dass sie für die Außenspieler anspielbar sind (Dreiecksbildung).
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Offene Stellung: Die Innenspieler müssen so stehen, dass sie mit dem ersten Kontakt den nächsten Außenspieler im Blick haben.
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Passschärfe: Pässe durch das Zentrum müssen scharf und präzise gespielt werden, damit die Verteidiger keine Zeit zum Reagieren haben.
✓ Variation:
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Kontaktbegrenzung: Die Spieler im Zentrum haben nur 2 Kontakte, die Außenspieler nur 1 Kontakt.
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Punkte-Challenge: 10 Pässe in Folge = 1 Punkt. Ein Pass durch das Stangen-Quadrat = 2 Punkte.
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Verteidiger-Wechsel: Wenn ein Verteidiger den Ball berührt oder erobert, tauscht er mit dem blauen Spieler, der den Fehlpass gespielt hat.

14. Das Dynamische Rotations-Dreieck
✓ Ziel: Verbesserung des flüssigen Passspiels in der Bewegung, präzises Timing beim Entgegenkommen und Automatisierung der „Pass-und-Lauf“-Bewegung (Follow-your-pass).
✓ Aufbau:
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Drei Hütchen-Stationen, die in einem großen Dreieck angeordnet sind (Abstand je nach Altersklasse 10–15 Meter).
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In der Mitte des Dreiecks befindet sich ein kleineres Markierungsdreieck (gelbe Hütchen) oder ein Dummy, der als Orientierungspunkt dient.
✓ Spieleranzahl: Mindestens 4 Spieler, idealerweise 6 Spieler (2 pro Station), um Standzeiten zu vermeiden.
✓ Ablauf:
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Der Spieler an der Startposition passt den Ball zur nächsten Station im Uhrzeigersinn.
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Sofort nach dem Pass sprintet der Passgeber seinem Ball nach und übernimmt die Position des Empfängers.
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Der Empfänger nimmt den Ball mit einer offenen Stellung an, spielt ihn direkt zur dritten Station weiter und läuft ebenfalls seinem Ball nach.
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Der dritte Spieler leitet den Ball wieder zur Startposition weiter, wodurch ein endloser Kreislauf entsteht.
✓ Coaching-Tipps:
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Die offene Stellung: Der Spieler muss sich so zum Ball positionieren, dass er den Passgeber und das nächste Ziel gleichzeitig im Blick hat.
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Mitnahme in den Raum: Der erste Kontakt sollte den Ball bereits leicht in die Richtung des nächsten Mitspielers legen, um das Tempo hochzuhalten.
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Blick vom Ball lösen: Kurz vor der Ballannahme sollte ein kurzer Schulterblick erfolgen, um die Spielsituation zu erfassen.
✓ Variation:
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Richtungswechsel: Auf Signal des Trainers wird die Passrichtung gegen den Uhrzeigersinn gewechselt (erfordert Umdenken bei der Ballmitnahme).
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Direktspiel: Wenn das Timing passt, wird der Ball ohne Annahme direkt weitergeleitet (One-Touch).
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Zusatzaufgabe: Der Spieler, der dem Ball nachläuft, muss auf dem Weg zur nächsten Station eine kurze koordinative Aufgabe (z. B. einen Luftsprung oder eine Drehung) einbauen.

15. Punktlandung
✓ Ziel: Perfektionierung der Passdosierung und des Ballgefühls. Den Ball mit genau der richtigen Schärfe spielen, damit er kurz vor der Linie liegen bleibt.
✓ Aufbau:
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Eine Startlinie in ca. 15–20 Meter Entfernung zur Grundlinie.
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Die Grundlinie dient als Zielmarkierung.
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Jeder Spieler hat einen Ball.
✓ Spieleranzahl: Beliebig (funktioniert super als ganzer Kader oder in kleinen Gruppen).
✓ Ablauf:
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Die Spieler treten nacheinander an und passen den Ball von der Startlinie Richtung Grundlinie.
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Der Ball muss so nah wie möglich an der Linie liegen bleiben.
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Die harte Regel: Wer über die Grundlinie hinausschießt (ins Toraus), ist sofort raus oder bekommt einen Minuspunkt.
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Der Spieler, dessen Ball am nächsten an der Linie liegt (ohne sie zu überqueren), gewinnt die Runde.
✓ Coaching-Tipps:
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Konzentration: Den Blick fest auf die Ziellinie richten und die Kraft aus dem Pendel des Beins genau dosieren.
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Untergrund beachten: Die Spieler müssen einschätzen, wie schnell der Rasen ist (nass/trocken), um die Rollphase des Balls zu berechnen.
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Innentreffer: Den Ball sauber mit der Innenseite treffen, damit er nicht verspringt oder eine ungewollte Kurve macht.
✓ Variation:
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Team-Duell: Zwei Teams treten gegeneinander an. Das Team mit den meisten Bällen „im Feld“ gewinnt.
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Entfernung erhöhen: Nach jeder Runde wird die Startlinie 5 Meter weiter nach hinten versetzt.
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Hindernis: Ein Dummy oder Hütchen in der Mitte muss umspielt werden, bevor der Ball die Linie erreicht.

16. Inside-Out Rondo
✓ Ziel: Perfektionierung des Gegenpressings direkt nach Ballverlust, schnelles Erweitern des Spielfelds nach Ballgewinn (Befreiung aus dem Druck) und das Ausspielen von Überzahlsituationen.
✓ Aufbau:
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Ein doppeltes Spielfeld: Ein kleines inneres Quadrat (rot markiert) und ein größeres äußeres Quadrat.
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An den vier Ecken des äußeren Quadrats werden kleine Minitore (oder Hütchentore) aufgestellt.
✓ Spieleranzahl: 13 Spieler insgesamt.
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Team Blau: 8 Spieler (5 starten im inneren Quadrat, 3 warten am Rand des äußeren Quadrats).
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Team Rot: 5 Spieler (2 starten als Verteidiger im Zentrum, 3 warten im äußeren Quadrat).
✓ Ablauf:
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Phase 1 (Das kleine Rondo): Das Spiel startet im kleinen, inneren Quadrat als 5 vs. 2 für Team Blau. Ziel für Blau: 10 Pässe am Stück = 1 Punkt.
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Phase 2 (Der Umschaltmoment): Sobald die 2 roten Verteidiger den Ball erobern, spielen sie ihn sofort aus dem kleinen Quadrat heraus zu ihren 3 roten Mitspielern. Das Spielfeld wird sofort auf das große Quadrat erweitert.
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Phase 3 (Das große Rondo): Nun schalten sich alle Spieler ein. Es entsteht ein 8 vs. 5 (8 Blaue gegen 5 Rote) im großen Feld.
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Ziel für Blau: Ball zurückerobern und halten. 12 Pässe = 1 Punkt.
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Ziel für Rot: Den Ballbesitz nutzen, um einen Treffer in eines der 4 Eck-Minitore zu erzielen.
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✓ Coaching-Tipps:
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Gegenpressing (Blau): Wenn der Ball im 5 vs. 2 verloren geht, darf keine Millisekunde getrauert werden. Sofort nachsetzen und den Pass nach außen verhindern!
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Raum schaffen (Rot): Sobald Rot den Ball gewinnt, müssen die äußeren Spieler das Feld maximal groß machen, um sich aus dem Druckkessel im Zentrum zu befreien.
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Kopf hoch: Nach dem Wechsel ins große Feld muss das ballbesitzende Team sofort scannen, wo die Räume und (für Rot) wo die offenen Minitore sind.
✓ Variation:
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Zeitlimit für Rot: Nach Ballgewinn und Wechsel ins 8 vs. 5 hat Team Rot nur z. B. 10 Sekunden Zeit, um auf eines der Minitore abzuschließen.
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Kontaktvorgaben: Im 5 vs. 2 darf Blau maximal 2 Kontakte spielen, um das Tempo hochzuhalten.

17. Triple-Zone-Switch
✓ Ziel: Schulung des schnellen Umschaltverhaltens nach Ballverlust, Sicherung des Ballbesitzes unter Zeitdruck und die Antizipation von freien Räumen in der Tiefe.
✓ Aufbau:
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Drei markierte Quadrate (Zonen) nebeneinander.
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Eine „Wartezone“ in der anderen Spielfeldhälfte mit zwei Minitoren.
✓ Spieleranzahl: 18 Spieler (6 rote Verteidiger, 12 blaue Ballbesitzspieler).
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Jedes der 3 Quadrate wird von 4 blauen Spielern besetzt.
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Die 6 roten Spieler starten zentral außerhalb der Zonen.
✓ Ablauf:
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Initialphase (4 vs. 2): Von den 6 Verteidigern sprinten jeweils 2 in das oberste und das unterste Quadrat. Es entstehen dort zeitgleich zwei 4 vs. 2 Situationen. Das mittlere Quadrat bleibt zunächst passiv.
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Der Umschaltmoment: Sobald die Verteidiger in einem Quadrat den Ball erobern, müssen sie diesen so schnell wie möglich über die Mittellinie in die gegenüberliegende Hälfte treiben oder passen.
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Phase 2 (3 vs. 1): Die Verteidiger versuchen nun, in der neuen Zone gegen einen nachsetzenden Blauen den Ball zu behaupten und in den Minitoren abzuschließen (Umschalten auf Konter).
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Im Video ist zu sehen, dass die Spieler aus dem mittleren Quadrat als zusätzliche Anspielstationen oder neue Verteidiger fungieren, sobald die Dynamik wechselt.
✓ Coaching-Tipps:
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Sofortiges Nachsetzen: Verliert Blau den Ball im Quadrat, muss sofort der „Gegenpress-Impuls“ kommen, um den Konter über die Mittellinie zu stoppen.
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Kommunikation der Verteidiger: Die 6 Roten müssen sich absprechen, wer in welches Quadrat sprintet, damit keine Zone doppelt besetzt wird.
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Raumaufteilung: In den 4 vs. 2 Situationen müssen die Blauen die gesamte Breite des Quadrats nutzen, um die Passwege für die 2 Verteidiger so lang wie möglich zu machen.
✓ Variationen:
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Kontaktbegrenzung: Die Ballbesitzspieler in den Quadraten haben maximal zwei Kontakte, um das Spieltempo und den Druck auf die technische Sauberkeit zu erhöhen.
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Zeitlimit für Abschluss: Nach Balleroberung haben die Verteidiger maximal 2 Sekunden Zeit, um auf die Minitore abzuschließen.
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Zusatz-Jäger: Auf Signal des Trainers rückt ein dritter Verteidiger in ein aktives Quadrat ein (4 vs. 3), um den Stress für das Ballbesitz-Team kurzzeitig zu maximieren.

18. Hexagon-Flow
✓ Ziel: Verbesserung des Timings beim Entgegenkommen, der Ballmitnahme in der Bewegung und der Vororientierung.
✓ Aufbau:
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Sechs Hütchen-Stationen sind in einem weiten Sechseck (Hexagon) angeordnet.
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Jede Position ist mit mindestens einem Spieler besetzt, die Startposition doppelt.
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Ein Ball startet an der untersten Position.
✓ Spieleranzahl: Mindestens 7 Spieler. Idealerweise 12 Spieler (zwei pro Position), um Standzeiten zu vermeiden und eine hohe Dynamik zu gewährleisten.
✓ Ablauf:
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Der Startspieler passt den Ball zur ersten Station im Uhrzeigersinn.
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Der Empfänger kommt dem Ball aktiv entgegen, nimmt ihn in einer offenen Stellung mit und passt ihn zur nächsten Station weiter.
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Jeder Spieler läuft konsequent seinem eigenen Pass nach und übernimmt die Position des Mitspielers (Follow-your-pass).
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Der Ball zirkuliert so endlos durch das gesamte Sechseck.
✓ Coaching-Tipps:
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Offene Stellung: Den Ball mit dem fernen Fuß annehmen, um den Körper direkt in die neue Spielrichtung zu drehen.
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Timing: Erst in dem Moment dem Ball entgegenstarten, in dem der Mitspieler zum Pass ansetzt.
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Kommunikation: Den Ball lautstark fordern und Blickkontakt zum Passgeber aufbauen.
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Passschärfe: Den Ball druckvoll und flach spielen, damit keine Wartezeiten entstehen.
✓ Variationen:
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Richtungswechsel: Auf Signal des Trainers wird die Passrichtung sofort geändert (Gegen-Uhrzeigersinn).
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Direktspiel: Wenn der Rhythmus stimmt, wird der Ball ohne Annahme direkt (One-Touch) weitergeleitet.
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Klatsch-Steil: Der Ball wird zur nächsten Station gespielt, von dort kurz zurückgelegt (klatschen) und dann steil in die übernächste Station gepasst.
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Zweiter Ball: Sobald die Abläufe sicher sind, wird ein zweiter Ball zeitversetzt an der gegenüberliegenden Seite ins Spiel gebracht.

19. Zonensprung-Konter
✓ Ziel: Schnelles Umschalten von Ballbesitz auf Angriff durch Überwindung einer neutralen Zone und Ausspielen einer Überzahlsituation.
✓ Aufbau:
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Das Spielfeld ist in drei Zonen unterteilt: zwei Endzonen mit je einem Tor und eine neutrale Zone in der Mitte.
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In einer Endzone startet ein 5 vs. 5 Rondo.
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Die neutrale Zone bleibt zu Beginn leer.
✓ Spieleranzahl: 15 Spieler (plus Torhüter).
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5 Spieler (Blau) in der Startzone, 1 in der Endzone
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5 Spieler (Rot) in der Startzone, 2 in der Endzone
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2 offensive Spieler (Blau) warten in der gegenüberliegenden Endzone.
✓ Ablauf:
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Die Übung beginnt mit Ballbesitz für die 5 roten Spieler gegen die 5 blauen Verteidiger in der ersten Endzone.
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Ziel der Offensive ist es, ein Tor zu schießen.
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Sobald die Verteidiger den Ball erobert haben, schalten sie blitzschnell um. Wenn der Pass die neutrale Zone überquert, rücken von beiden Teams 2 Spieler nach, die beiden Außenspieler kommen ins Feld und es wird in der neuen Zone auf das Tor abgeschlossen.
✓ Coaching-Tipps:
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Explosivität: Sobald der Pass in die nächste Zone erfolgt, müssen die Spieler im hohen Tempo nachrücken, um die Überzahl zu nutzen.
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Passqualität: Der Pass durch die neutrale Zone muss präzise und mit der richtigen Schärfe gespielt werden, damit die Verteidiger nicht dazwischengehen können.
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Raumaufteilung: Der wartende Stürmer in der Zielzone muss sich ständig anbieten, um den Zonenpass jederzeit empfangen zu können.
✓ Variationen:
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Kontaktbegrenzung: In der Ballbesitzphase sind nur maximal zwei Kontakte erlaubt, um das Spiel zu beschleunigen.
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Zeitlimit: Nach dem Zonenwechsel muss der Abschluss innerhalb von 5 bis 8 Sekunden erfolgen.
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Pflichtpass: Vor dem Zonenwechsel müssen zwingend mindestens 5 Pässe in der Startzone gespielt werden.

20. Die Zentrums-Acht
✓ Ziel: Schulung der Passpräzision durch ein enges Zentrum, Verbesserung des Timings beim Lösen vom Gegner (Hütchen) und das Spiel über den Dritten.
✓ Aufbau:
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Ein zentrales Quadrat (ca. 3x3 Meter), markiert durch vier Stangen oder Hütchen.
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Vier äußere Anspielstationen (Oben, Unten, Links, Rechts) in gleichmäßigem Abstand zum Quadrat.
✓ Spieleranzahl: Mindestens 5 Spieler. Die Startposition (meist oben) ist doppelt besetzt, um einen flüssigen Kreislauf zu ermöglichen. Optimal sind 8 Spieler (2 pro Station).
✓ Spieleranzahl: Mindestens 6 Spieler.
✓ Ablauf:
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Der Ball wird von der oberen Position durch das Quadrat zur gegenüberliegenden unteren Position gepasst.
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Der untere Spieler nimmt den Ball an und passt ihn zur seitlichen Station (z. B. Rechts).
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Von dort erfolgt der nächste Pass wieder diagonal durch das Quadrat zur gegenüberliegenden oberen Station.
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Der obere Spieler passt nun zur anderen seitlichen Station (Links).
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Von Links geht der Ball wieder durch das Quadrat nach Unten.
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Durch diese Passfolge (Vertikal/Diagonal durch das Zentrum – Querpass außen) entsteht die Form einer Acht.
✓ Coaching-Tipps:
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Lücken finden: Der Pass durch das Quadrat muss exakt zwischen den Stangen/Hütchen hindurchgespielt werden, ohne diese zu berühren.
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Offene Stellung: Die Spieler an den Außenstationen müssen sich so zum Quadrat eindrehen, dass sie den Ball mit einem Kontakt mitnehmen und mit dem zweiten weiterspielen können.
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Kommunikation: Jeder Spieler fordert den Ball aktiv, bevor der Pass durch das Zentrum erfolgt.
✓ Variationen:
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One-Touch: Sobald die Sicherheit da ist, wird die gesamte Acht ohne Ballannahme im Direktspiel absolviert.
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Zweiter Ball: Ein zweiter Ball wird zeitversetzt auf der gegenüberliegenden Seite ins Spiel gebracht, was höchste Konzentration im Zentrum erfordert.
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Positionswechsel: Die Spieler laufen ihrem Pass nach und besetzen die jeweils nächste Station (Follow-your-pass), um zusätzlich Dynamik hineinzubringen.

21. Das Taktik-Kreuz
✓ Ziel: Verbesserung des direkten Passspiels unter Druck, schnelles Umschalten der Spielstationen durch das Zentrum und Schulung der defensiven Antizipation.
✓ Aufbau:
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Ein Spielfeld in Form eines Kreuzes, bestehend aus 5 Quadraten (links, rechts, oben, unten und ein Zentrum).
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Zwei Teams (Grün und Lila) besetzen die äußeren Quadrate an den Flügeln.
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Die vertikale Achse (Oben, Mitte, Unten) wird von Verteidigern und einem zentralen Anspielpunkt besetzt.
✓ Spieleranzahl: 10 Spieler.
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3 Spieler Team Grün (links).
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3 Spieler Team Lila (rechts).
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2 gelbe Spieler (vertikale Achse: Top, Bottom).
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2 blauer Spieler (feste Anspielpunkte im Zentrum).
✓ Ablauf:
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Das Spiel startet als 3 vs. 1 in einem der Flügelquadrate (z. B. Lila gegen einen gelben Verteidiger).
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Nach einer geforderten Passanzahl muss der Ball durch das Zentrum zum gegenüberliegenden Team (Grün) verlagert werden.
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Der Pass muss dabei durch das zentrale Quadrat gespielt werden, in dem der blaue Spieler als Wandspieler oder Durchlaufstation fungiert.
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Sobald der Ball das neue Quadrat erreicht, sprintet ein neuer Verteidiger der vertikalen Achse hinein, um dort wieder ein 3 vs. 1 zu erzeugen.
✓ Coaching-Tipps:
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Lücken nutzen: Die Ballbesitzer müssen den Moment abpassen, in dem der Korridor durch das Zentrum für den Verlagerungspass offen ist.
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Schnelles Einrücken: Der Verteidiger muss explosiv in das aktive Quadrat sprinten, um sofort Druck aufzubauen.
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Offene Stellung: Die Spieler in den Quadraten sollten so stehen, dass sie sowohl den Kurzpass als auch den weiten Pass zur anderen Seite vorbereiten können.
✓ Variationen:
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One-Touch-Zentrum: Der Spieler im zentralen Quadrat muss den Verlagerungspass direkt (mit einem Kontakt) weiterleiten.
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Erhöhter Druck (3 vs. 2): Zwei Verteidiger rücken gleichzeitig in das ballführende Quadrat ein, um den Stresspegel zu erhöhen.
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Kontaktbegrenzung: Die Teams in den Außenquadraten dürfen maximal zwei Kontakte verwenden, um das Spieltempo zu forcieren.

22. Passlinien
✓ Ziel: Überwinden gegnerischer Linien, Verbesserung der Passschärfe und Schulung der Vororientierung in einem tiefgestaffelten Raum.
✓ Aufbau:
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Ein langes Rechteck, unterteilt in 5 Zonen.
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Zone 1, 3 (Zentrum) und 5 sind aktiv besetzt; Zone 2 und 4 dienen als Pufferzonen, die überspielt werden müssen.
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An den beiden Grundlinien befindet sich jeweils ein fester Wandspieler als Zielstation.
✓ Spieleranzahl: Flexibel, ca. 16 Spieler.
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10 offensive Spieler (Blau): 3 in Zone 1, 2 in Zone 3, 3 in Zone 5 und 2 Wandspieler an den Enden.
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6 defensive Spieler (Rot): Jeweils 2 Verteidiger in den Zonen 1, 3 und 5.
✓ Ablauf:
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Der Ball startet bei einem der äußeren Wandspieler.
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Die Offensive hat das Ziel, den Ball durch Kombinationen über alle aktiven Zonen (1 ➔ 3 ➔ 5) zum gegenüberliegenden Wandspieler zu befördern.
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In den Zonen 1 und 5 herrscht ein 3 vs. 2 für die Offensive, in der zentralen Zone 3 ein 2 vs. 2.
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Die Verteidiger bleiben in ihren Zonen und versuchen, die Passwege zuzustellen oder den Ball zu erobern.
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Sobald der Ball den Zielspieler erreicht hat, wird das Spiel sofort in die Gegenrichtung fortgesetzt.
✓ Coaching-Tipps:
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Linien brechen: Pässe sollten mit hohem Druck flach durch die Schnittstellen der Verteidiger in die nächste Zone gespielt werden.
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Offene Stellung: Besonders in der Mittelzone müssen sich die Spieler so positionieren, dass sie den Ball mit dem ersten Kontakt in Spielrichtung verarbeiten können.
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Breite nutzen: In den 3 vs. 2 Situationen müssen die äußeren Spieler das Feld breit machen, um die Verteidiger auseinanderzuziehen und den vertikalen Passweg ins Zentrum zu öffnen.
✓ Variationen:
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Direktspiel-Zentrum: In der zentralen Zone 3 muss der Ball zwingend mit nur einem Kontakt weitergeleitet werden, um das Umschalttempo zu erhöhen.
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Kontaktbegrenzung: Alle Spieler in den Zonen dürfen maximal zwei Kontakte verwenden.
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Verteidiger-Rotation: Wenn die Verteidiger in einer Zone den Ball erobern, tauschen sie die Position mit den Spielern, die den Fehlpass verursacht haben.

23. Zentrum-Scanner
✓ Ziel: Schulung der Vororientierung (Schulterblick), Verbesserung des ersten Kontakts unter Zeitdruck und präzise Ballverteilung aus dem Zentrum heraus.
✓ Aufbau:
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Ein kleiner Zentrum-Diamant, markiert durch vier blaue Hütchen in der Mitte des Feldes.
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Drei bis vier äußere Anspielstationen (im Video besetzt durch die roten Spieler 2, 3 und 6 sowie eine Startstation mit Ballvorrat am oberen Rand).
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Zwei Minitore können optional als Ziel für Fehlpässe oder Konter dienen.
✓ Spieleranzahl: Mindestens 5 Spieler (1 zentraler „Verteiler“, 4 äußere Anspielstationen).
✓ Ablauf:
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Der Ball wird von der Startstation (oben) scharf in den Diamanten zum zentralen Spieler (Blau 10) gepasst.
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Blau 10 muss sich bereits vor der Ballannahme orientieren, den Ball mit dem ersten Kontakt in die Drehung mitnehmen und zu einer anderen Station weiterspielen.
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Wichtige Regel („Nicht du!!“): Der Ball darf nicht zu der Station zurückgespielt werden, von der er gerade kam. Der Spieler muss aktiv eine neue Option suchen.
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Nach dem Pass zu einer Station (z. B. Rot 2) wird von dort sofort der nächste Ball ins Zentrum gespielt, sodass eine kontinuierliche Belastung entsteht.
✓ Coaching-Tipps:
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Der Schulterblick: Das A und O. Der zentrale Spieler muss den Kopf bewegen, bevor er den Ball berührt, um die freien Mitspieler zu scannen.
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Passschärfe: Die Bälle von außen müssen mit hohem Tempo kommen, um eine wettkampfnahe Drucksituation zu simulieren.
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Erster Kontakt: Die Ballannahme ist kein Abstoppen, sondern bereits die Einleitung des nächsten Passes.
✓ Variationen:
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One-Touch-Pflicht: Der zentrale Spieler muss den Ball direkt weiterleiten (erfordert extrem hohes Tempo beim Scannen).
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Aktivierte Verteidiger: Einer der äußeren Spieler darf nach seinem Pass den Diamanten leicht attackieren, um den physischen Druck zu erhöhen.
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Zwei Bälle: Sobald die Abläufe sitzen, werden zwei Bälle gleichzeitig ins Zentrum gespielt, was maximale Handlungsschnelligkeit erfordert.

24. High-Speed Matrix
✓ Ziel: Maximierung der Passgeschwindigkeit, Verbesserung der Handlungsschnelligkeit auf engem Raum und präzise Spielverlagerung unter Zeitdruck.
✓ Aufbau:
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Ein zentrales Rechteck (markiert durch rote Linien), in dem sich die Hauptkombination abspielt.
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Zwei Paare von Außenspielern (jeweils links und rechts außerhalb der Box), die als Ziel- und Wandspieler fungieren.
✓ Spieleranzahl: 10 Spieler (6 im Zentrum, 4 an den Seiten).
✓ Ablauf:
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Zentrum-Kombination: In der Box wird der Ball mit sehr hoher Geschwindigkeit zwischen den 6 Spielern kombiniert (Kurzpassspiel).
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Outlet-Pass: Nach einer schnellen Ballstafette erfolgt ein scharfer Pass auf einen der wartenden Außenspieler.
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Doppelpass / Klatsch-Steil: Der Außenspieler spielt den Ball sofort wieder kontrolliert ins Zentrum zurück oder kombiniert mit seinem Partner außen, bevor der Ball wieder in die Box gelangt.
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Seitenwechsel: In der Box wird der Ball erneut kurz zirkuliert, um dann explosiv auf die gegenüberliegende Seite verlagert zu werden.
✓ Coaching-Tipps:
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Passschärfe: Die Pässe müssen „knallen“. Ein langsamer Ball zerstört den Rhythmus der Übung.
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Vororientierung: Da der Ball in der Matrix extrem schnell wandert, müssen die Spieler die nächste Station kennen, bevor sie den Ball erhalten.
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Beinarbeit: Ständige Bewegung auf den Fußballen, um den Ball aus jedem Winkel direkt verarbeiten zu können.
✓ Variationen:
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One-Touch-Pflicht: In der zentralen Box darf nur direkt gespielt werden, was die Anforderungen an Technik und Übersicht maximiert.
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Positionswechsel: Der Spieler, der den Pass nach außen spielt, tauscht die Position mit dem Außenspieler, um die Dynamik zu erhöhen.
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Wettkampf: Welches Team schafft innerhalb von 2 Minuten die meisten erfolgreichen Spielverlagerungen ohne technischen Fehler?

25. Doppelte Dreiecks-Rotation
✓ Ziel: Aktivierung der kognitiven Fähigkeiten beim Aufwärmen, Verbesserung des Passspiels in der Vorwärtsbewegung und Schulung des „Follow-your-pass“-Prinzips.
✓ Aufbau:
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Zwei Hütchen-Dreiecke, die mit der Spitze zueinander stehen (Sanduhr-Form).
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Jedes Dreieck besteht aus drei Stationen.
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Die Basisstationen auf beiden Seiten sind doppelt besetzt.
✓ Spieleranzahl: 8 bis 12 Spieler.
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Jede der 6 Stationen wird mit mindestens einem Spieler besetzt.
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An den beiden äußeren Startpunkten stehen zusätzliche Spieler mit Ball.
✓ Ablauf:
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Der Ball startet gleichzeitig an den beiden gegenüberliegenden Grundlinien.
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Der Ball wird innerhalb des Dreiecks zur Mitte (der „Engstelle“ zwischen den Dreiecken) gepasst.
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Von dort erfolgt ein Pass zur dritten Station des jeweiligen Dreiecks.
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Nach dem Zuspiel läuft jeder Spieler sofort seiner Passrichtung nach und übernimmt die Position des Mitspielers (Follow-your-pass).
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Da zwei Bälle gleichzeitig im Umlauf sind, müssen die Spieler im Zentrum besonders auf das Timing achten, um Kollisionen zu vermeiden.
✓ Coaching-Tipps:
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Kopf hoch: Vor der Ballannahme muss der Blick vom Ball gelöst werden, um den Mitspieler und den zweiten Ball im Auge zu behalten.
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Dynamik: Die Laufwege nach dem Pass sollten im Sprint absolviert werden, um die Intensität des Aufwärmens zu steigern.
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Passqualität: Trotz der hohen Frequenz müssen die Pässe präzise in den Fuß des entgegenkommenden Spielers gespielt werden.
✓ Variationen:
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Direktspiel: Das gesamte Muster wird ohne Ballannahme (One-Touch) durchgeführt.
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Richtungswechsel: Auf Kommando wird die Passfolge innerhalb der Dreiecke von rechtsherum auf linksherum umgestellt.
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Klatsch-Variante: Der Pass in die Mitte wird nicht direkt weitergespielt, sondern kurz zurückgelegt (klatschen), bevor der tiefe Pass erfolgt.

26. Y-Kombination „Klatsch & Steil“
✓ Ziel: Verbesserung des Passspiels über den Dritten, Schulung des Timings beim Entgegenkommen und Automatisierung des Wechsels zwischen Kurzpass (klatschen lassen) und tiefem Diagonalpass.
✓ Aufbau:
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Vier Stangen oder Hütchen bilden eine zentrale Markierung im Zentrum.
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Eine Startstation befindet sich oben, zwei weitere Anspielstationen sind tief (unten links und unten rechts) positioniert, sodass eine Y-Struktur entsteht.
✓ Spieleranzahl: Mindestens 5 Spieler (im Video ist die Startposition doppelt besetzt, die restlichen drei Stationen einfach). Für einen flüssigeren Ablauf mit Rotation empfehlen sich 6 bis 7 Spieler.
✓ Ablauf:
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Der obere Spieler passt den Ball zum zentralen Spieler, der sich anbietet.
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Der zentrale Spieler lässt den Ball direkt (mit einem Kontakt) wieder zum oberen Spieler klatschen.
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Der obere Spieler spielt sofort einen weiten, diagonalen Pass auf eine der beiden tiefen Stationen (z. B. unten rechts).
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Der rechte Außenspieler passt den Ball zurück in die Mitte zum zentralen Spieler, der sich entsprechend in Position gebracht hat.
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Der zentrale Spieler leitet den Ball direkt zum anderen Außenspieler (unten links) weiter.
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Von der linken Außenstation erfolgt ein weiter Pass zurück zur oberen Startstation.
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Der Kreislauf beginnt von vorn, wobei der weite Pass nach dem „Klatschen“ nun auf die andere Seite (unten links) gespielt wird.
✓ Coaching-Tipps:
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Auftaktbewegung: Der zentrale Spieler darf nicht starr stehen, sondern muss sich vor jedem Zuspiel leicht vom imaginären Gegner (den Stangen) lösen.
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Körperspannung & Fußwahl: Der weite Diagonalpass muss scharf und flach gespielt werden. Die Außenspieler sollten den Ball in einer offenen Stellung (mit dem fernen Fuß) verarbeiten.
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Passrhythmus: Das typische Muster verinnerlichen – Kurz-Kurz-Lang. Das Klatschenlassen muss weich sein, der Steilpass hart.
✓ Variationen:
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Rotation (Follow-your-pass): Die Spieler bleiben nicht auf ihren festen Positionen, sondern laufen nach jedem Pass eine Station weiter (Oben ➔ Mitte ➔ Außen ➔ Oben). Das erfordert höchste Konzentration.
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One-Touch-Pflicht: Das komplette Muster wird ausnahmslos direkt gespielt. Dies zwingt alle Spieler zu einer perfekten Vororientierung und Beinarbeit.
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Der fliegende Zehner: Zwei Spieler wechseln sich im Zentrum ab. Sobald der Ball nach außen geht, verlässt der eine das Zentrum und der andere rückt für den nächsten Durchgang ein.

27. Schnittstellen-Pendel
✓ Ziel: Perfektionierung des Passspiels durch enge Gassen (Schnittstellenpässe), Rhythmuswechsel (weiches Klatschenlassen vs. harter Steilpass) und Automatisierung der Laufwege.
✓ Aufbau:
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Ein Spielfeld mit zwei gegenüberliegenden Startseiten (links und rechts).
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In der Mitte befinden sich Dummys (Dummies/Stangen) sowie Hütchen, die eine defensive Linie simulieren und klare Passfenster (Gassen) vorgeben.
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Die Übung ist so aufgebaut, dass sie abwechselnd von der linken und der rechten Seite aus gespielt wird.
✓ Spieleranzahl: Ca. 8 bis 10 Spieler.
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Die Startpositionen auf den Außenbahnen sind besetzt, ebenso die zentralen Anspielstationen vor der Dummylinie.
✓ Ablauf:
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Der Startspieler (z. B. auf der rechten Seite) passt den Ball zum zentralen Wandspieler.
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Der Wandspieler lässt den Ball direkt wieder auf den herannahenden Startspieler prallen (klatschen).
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Der Startspieler spielt nun einen scharfen, tiefen Pass durch die Lücke zwischen den Dummys auf den Zielspieler der gegenüberliegenden linken Seite.
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Rotation: Der Startspieler läuft seinem tiefen Pass nach und übernimmt die Position des zentralen Wandspielers. Der bisherige Wandspieler joggt zurück an das Ende der Startreihe auf seiner Seite.
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Der Zielspieler auf der linken Seite verarbeitet den ankommenden Ball und startet sofort die exakt gleiche Pass-Sequenz (Klatsch & Steil) in die Gegenrichtung.
✓ Coaching-Tipps:
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Pass-Kontrast: Der Rückpass (Klatsch) sollte weich und spielbar sein, damit der darauffolgende Steilpass mit maximaler Schärfe und Präzision durch die Gasse gespielt werden kann.
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Körperhaltung: Der Wandspieler muss den Ball so abtropfen lassen, dass der Mitspieler ihn in der Vorwärtsbewegung optimal treffen kann.
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Dynamischer Positionswechsel: Der Sprint des Startspielers auf die zentrale Position nach seinem tiefen Pass muss mit hohem Tempo erfolgen.
✓ Variationen:
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One-Touch-Zielspieler: Der Spieler auf der gegenüberliegenden Seite muss den harten Schnittstellenpass direkt (mit einem Kontakt) zu seinem eigenen Wandspieler weiterleiten, anstatt ihn erst anzunehmen.
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Wettkampfform: Werden zwei dieser Aufbauten nebeneinander platziert, können zwei Teams gegeneinander antreten (welches Team schafft in 2 Minuten mehr fehlerfreie Durchgänge?).

28. Das Hexagon-Netz
✓ Ziel: Verbesserung der Ballzirkulation auf engem Raum, Schulung des Spiels über den Dritten und Förderung der Wahrnehmung durch ständig wechselnde Passwinkel.
✓ Aufbau:
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Ein sechseckiges Feld (Hexagon), das in einem größeren quadratischen Raum markiert ist.
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An den Eckpunkten des Sechsecks befinden sich Markierungen (Hütchen oder kleine Tore).
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Es gibt zwei Startpunkte mit Ballvorrat an den gegenüberliegenden Seiten des Quadrats.
✓ Spieleranzahl: 10 bis 12 Spieler.
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Die Spieler sind in zwei Teams (Blau und Rot) aufgeteilt, die innerhalb des Sechsecks agieren.
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Zusätzliche Spieler stehen an den Startpunkten bereit, um neue Bälle ins Spiel zu bringen.
✓ Ablauf:
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Der Ball wird von einem Außenspieler flach in das Sechseck zu einem Mitspieler gepasst.
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Innerhalb des Feldes wird der Ball in hohem Tempo zirkuliert. Ziel ist es, durch geschicktes Freilaufen und Kurzpassspiel den Ballbesitz zu behaupten.
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Musterwechsel: Nach einer bestimmten Anzahl von Pässen oder auf Signal erfolgt ein gezielter Pass aus dem Sechseck heraus zu einer der äußeren Stationen oder durch die kleinen Tore an den Ecken.
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Die Spieler müssen sich ständig an die Geometrie des Sechsecks anpassen, was die Orientierung im Raum erschwert.
✓ Coaching-Tipps:
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Offene Stellung: Die Spieler im Zentrum sollten sich immer so positionieren, dass sie mit dem ersten Kontakt das gesamte Feld überblicken können.
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Kommunikation: Da das Feld viele Winkel bietet, ist lautstarkes Fordern des Balls essenziell, um Missverständnisse zu vermeiden.
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Handlungsschnelligkeit: Den Ball nicht „totstoppen“, sondern die Energie des Passes für die Weiterleitung nutzen.
✓ Variationen:
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Kontaktbegrenzung: Maximal zwei Kontakte pro Spieler, um das Tempo hochzuhalten.
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Farbwechsel: Auf Kommando des Trainers müssen die blauen Spieler die roten Spieler verteidigen (Übergang zum Rondo/Positionsspiel).
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Punkte für Linienpässe: Ein Pass, der quer durch das gesamte Sechseck eine „Linie“ überspielt, zählt als Extrapunkt.

29. Double-Trouble Kombination
✓ Ziel: Verbesserung des Timings beim Entgegenkommen, Präzision beim „Klatschenlassen“ und explosives Lösen in den Rücken der Abwehr.
✓ Aufbau:
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Zwei parallele Stangen-Gassen (markiert durch rote Hütchen), die vertikal im Zentrum vor dem Strafraum stehen.
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Zwei Startpositionen an der Mittellinie und zwei Zielpositionen (Stürmer) direkt vor der Gasse.
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Ein Tor mit Torhüter als Ziel für den Abschluss.
✓ Spieleranzahl: Flexibel (durch 3 teilbare Zahl)
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Die Übung läuft simultan oder im schnellen Wechsel über zwei Bahnen.
✓ Ablauf:
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Auftakt: Der Startspieler an der Mittellinie passt den Ball scharf durch die Gasse zum entgegenkommenden Stürmer.
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Ablage (Klatsch): Der Stürmer lässt den Ball mit einem Kontakt kontrolliert schräg nach außen auf den nachrückenden Startspieler prallen.
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Steilpass: Der Startspieler spielt den Ball nun direkt (oder nach kurzer Mitnahme) steil in den Lauf des Stürmers, der sich nach seinem Prallpass blitzschnell um die Stange herum in die Tiefe gelöst hat.
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Abschluss: Der Stürmer nimmt den Ball mit und schließt auf das Tor ab.
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Rotation: Der Startspieler wird zum Stürmer, der Stürmer holt den Ball und stellt sich hinten an der Startposition an.
✓ Coaching-Tipps:
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Wand-Qualität: Das „Klatschenlassen“ muss so temperiert sein, dass der Mitspieler nicht an Geschwindigkeit verliert.
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Laufweg-Timing: Der Stürmer darf sich nicht zu früh lösen, um nicht im Abseits zu stehen. Der Antritt nach dem Prallpass muss explosiv sein.
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Blickkontakt: Startspieler und Stürmer müssen während der gesamten Kombination Blickkontakt halten, um den Moment des Zuspiels zu synchronisieren.
✓ Variationen:
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Überkreuzen: Der Pass nach dem Klatschen erfolgt nicht in die eigene Bahn, sondern diagonal auf den Stürmer der anderen Seite.
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Gegnerdruck: Ein passiver Verteidiger an der Stange zwingt den Stürmer zu einer noch präziseren Auftaktbewegung.
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Zwei-Ball-Rhythmus: Beide Seiten starten exakt gleichzeitig. Die Spieler müssen im Zentrum die Orientierung behalten und Kollisionen vermeiden.

30. 3-Zonen-Positionsspiel (Drei-Farben-Rotation)
✓ Ziel: Schulung der kontrollierten Ballzirkulation in Überzahl gegen zwei Verteidigerlinien und Verbesserung des Timings beim Überspielen von Pressingreihen.
✓ Aufbau:
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Ein Spielfeld von ca. 20 x 30 Metern, unterteilt in drei gleich große Zonen.
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Es gibt zwei äußere Endzonen und eine zentrale Mittelzone.
✓ Spieleranzahl: 12 Spieler (aufgeteilt in 3 Teams à 4 Spieler).
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Team Gelb: 4 Spieler.
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Team Rot: 4 Spieler.
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Team Blau: 4 Spieler.
✓ Ablauf:
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Ballbesitz & Pressing: Ein Team (z. B. Rot) hat Ballbesitz in seiner Zone. Zwei Spieler des verteidigenden Teams (Gelb) rücken aktiv in diese Zone ein, um Druck auszuüben (4 vs. 2).
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Absicherung: Die anderen zwei Spieler des verteidigenden Teams (Gelb) bleiben in der Mittelzone, um die Passwege in die Tiefe zuzustellen.
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Aufgabe: Das ballbesitzende Team muss mindestens 5 Pässe absolvieren. Nach erfolgreicher Passfolge darf der Ball durch die Mittelzone zum dritten Team (Blau) in die andere Endzone gespielt werden.
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Dynamischer Wechsel: Sobald der Ball bei Team Rot ankommt, sprinten die zwei Verteidiger, die zuvor in der Mittelzone gewartet haben, sofort in die neue Zone zum Pressing. Die zwei Verteidiger, die zuvor gejagt haben, ziehen sich in die Mittelzone zurück.
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Team-Rotation: Bei Ballgewinn durch die Verteidiger (Rot) tauschen sie die Rollen mit dem Team, das den Fehler gemacht hat.
✓ Coaching-Tipps:
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Spielfeldbreite: Das ballbesitzende Team muss die gesamte Breite der Zone nutzen, um die zwei Jäger weit auseinanderzuziehen.
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Timing der Tiefe: Die Spieler in der fernen Zielzone müssen sich ständig anbieten, um sofort anspielbar zu sein, wenn die 5 Pässe erreicht sind.
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Umschaltgeschwindigkeit: Die Verteidiger müssen extrem schnell zwischen Pressing in der Endzone und Sichern in der Mittelzone umschalten.
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Kommunikation: Die Verteidiger in der Mittelzone müssen ihre vorderen Mitspieler steuern, um Passwege effektiv zu schließen.
✓ Variationen:
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Kontaktlimit: Maximal zwei Kontakte pro Spieler, um den Druck auf die Technik zu erhöhen.
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Pflicht-Kontakt: Der linienbrechende Pass muss direkt (One-Touch) aus der Drehung gespielt werden.
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Punkte-System: Jedes erfolgreiche Überspielen der Mittelzone gibt einen Punkt für beide Offensiv-Teams; ein Ballgewinn gibt einen Punkt für die Verteidiger.

31. Sanduhr-Positionsspiel
✓ Ziel: Verbesserung der Ballzirkulation unter hohem Zeit- und Raumdruck im Zentrum, Schulung des Spiels über den Dritten sowie das schnelle Verlagern des Spielgeschehens durch eine engmaschige Verteidigungszone.
✓ Aufbau:
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Ein Spielfeld in Form einer Sanduhr (oder eines Schmetterlings), bestehend aus zwei breiten Endzonen (jeweils ca. 20m breit) und einer schmalen Mittelzone (ca. 15m breit).
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Die Mittelzone ist als enger Korridor markiert, in dem das Hauptpressing stattfindet.
✓ Spieleranzahl: 13 Spieler.
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Team Blau: 8 Spieler (aufgeteilt in 2 Gruppen à 4 Spieler in den Endzonen).
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Team Rot: 5 Spieler (3 Jäger in der Mittelzone, 2 Zusteller in den Endzonen).
✓ Ablauf:
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Ballbesitz außen: Das Spiel beginnt in einer der Endzonen, wo die 4 blauen Spieler den Ball gegen einen roten Zusteller zirkulieren lassen.
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Transfer durch das Zentrum: Ziel ist es, den Ball kontrolliert durch die schmale Mittelzone in die gegenüberliegende Endzone zu spielen.
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Zentrales Pressing: In der Mittelzone warten 3 rote Verteidiger gegen einen neutralen/zentralen blauen Spieler (oder das Team muss den Ball direkt durch die Lücken kombinieren).
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Verlagerung: Sobald der Ball die Mittelzone passiert hat und die andere Endzone erreicht, beginnt dort die Zirkulation erneut, während die roten Verteidiger ihre Positionen zum Ball verschieben.
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Rollenwechsel: Bei einem Ballgewinn der roten Verteidiger tauschen sie die Rollen mit dem Team, welches den Ballverlust verschuldet hat.
✓ Coaching-Tipps:
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Provokation von Lücken: In der Endzone muss der Ball so schnell laufen, dass die 3 zentralen Verteidiger gezwungen sind, ihre kompakte Stellung aufzugeben.
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Vertikales Passspiel: Pässe durch die Mittelzone müssen scharf und flach sein ("Linien brechen").
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Anbieten im Schatten: Der zentrale Spieler (in der Mittelzone) muss sich ständig im Rücken der 3 Verteidiger anbieten, um als Wandspieler zu fungieren.
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Breite & Tiefe: Die Endzonen-Spieler müssen die volle Breite der 20m nutzen, um das rote Pressing auseinanderzuziehen.
✓ Variationen:
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Kontaktbegrenzung: In der Mittelzone ist nur Direktspiel (One-Touch) erlaubt, um die Geschwindigkeit des Transfers zu erhöhen.
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Zusatz-Jäger: Ein zweiter roter Spieler darf in die aktive Endzone nachrücken, um den Druck auf 4 vs. 2 zu erhöhen.
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Punkte für Linienpässe: Jeder erfolgreiche Balltransport durch die Mittelzone, ohne dass ein roter Spieler den Ball berührt, zählt als Punkt.

32. Variabler Passkreis mit Zentrum-Fokus
✓ Ziel: Verbesserung der Vororientierung (Scannen), Schulung des peripheren Sehens und Präzisierung des Passspiels unter Einbeziehung von zentralen Anspielstationen.
✓ Aufbau:
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Ein großer Kreis oder ein weiträumiges Quadrat (ca. 15–20 m Durchmesser).
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Zwei zentrale Anspielstationen (Mittelmänner in Blau) besetzen das Zentrum.
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Die restlichen Spieler (Rot) verteilen sich gleichmäßig auf den Außenpositionen.
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Es sind zwei Bälle gleichzeitig im Umlauf, um die kognitive Belastung hochzuhalten.
✓ Spieleranzahl: 11 Spieler.
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9 Außenspieler (Rot) und 2 Mittelmänner (Blau).
✓ Ablauf:
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Initial-Pass: Die Bälle starten bei zwei unterschiedlichen Außenspielern.
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Kombinationsspiel: Der Ball wird variabel zwischen den Außenspielern zirkuliert.
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Zentrum-Einbindung: Die Spieler auf den Außenbahnen suchen immer wieder das Zuspiel zu einem der beiden Mittelmänner.
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Wandspiel: Der Mittelmann lässt den Ball entweder direkt klatschen oder dreht auf und verteilt den Ball auf eine andere Außenposition.
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Kommando-Element: Auf Anweisung des Trainers ("Nummer 8 jetzt!") wird ein gezielter Fokus auf einen bestimmten Spieler oder eine bestimmte Passfolge gelegt, was die Aufmerksamkeit schärft.
✓ Coaching-Tipps:
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Scannen: Bevor ein Spieler den Ball erhält, muss er bereits wissen, wo sich beide Bälle und beide Mittelmänner befinden.
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Offene Stellung: Die Mittelmänner müssen sich so positionieren, dass sie jederzeit in beide Richtungen des Kreises agieren können.
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Passrhythmus: Scharfe Pässe auf die Außenspieler, gefühlvolle Anspielstationen für die Mittelmänner (Klatsch-Bälle).
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Kommunikation: Lautstarkes Fordern des Balls ist bei zwei gleichzeitig genutzten Bällen unerlässlich, um Kollisionen zu vermeiden.
✓ Variationen:
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Direktspiel: Die Mittelmänner dürfen den Ball nur mit einem Kontakt verarbeiten (One-Touch).
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Positionswechsel: Nach einem Pass zum Mittelmann tauscht der Außenspieler mit diesem die Position (dynamische Rotation).
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Gegensätzliche Laufrichtung: Die Bälle müssen in entgegengesetzten Richtungen (einer im Uhrzeigersinn, einer dagegen) zirkulieren.

33. 4 gegen 4 + 4 im Sechseck
✓ Ziel: Schulung des Ballbesitzspiels unter Druck, intelligentes Nutzen von Überzahlsituationen durch Wandspieler (Joker) sowie das schnelle Herausspielen von Torchancen in einem unkonventionellen Spielfeld.
✓ Aufbau:
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Ein Spielfeld in Form eines Sechsecks (Hexagon) markieren.
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An den beiden spitzen Enden des Sechsecks wird jeweils ein Großtor mit Torhüter aufgestellt.
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Spieleraufteilung:
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Im Zentrum agieren zwei Teams im 4-gegen-4 (z. B. 4x Blau gegen 4x Rot).
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An den vier seitlichen Außenlinien des Sechsecks positionieren sich insgesamt 4 Wandspieler (Neutrale/Joker).
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✓ Spieleranzahl: 12 Feldspieler + 2 Torhüter (perfekt für das taktische Spielformen-Training).
✓ Ablauf:
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Das Duell im Zentrum: Das blaue und rote Team spielen im Feld ein freies 4-gegen-4 auf die beiden Tore.
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Die Überzahl nutzen: Die ballbesitzende Mannschaft darf jederzeit die 4 äußeren Wandspieler anspielen. Diese agieren immer mit dem Team, das gerade den Ball hat, wodurch permanent eine 8-gegen-4-Überzahl entsteht.
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Regeln für Wandspieler: Die äußeren Spieler dürfen das Feld nicht betreten und leiten den Ball idealerweise mit 1 bis 2 Kontakten (Klatschball) direkt wieder ins Zentrum weiter.
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Torabschluss: Sobald sich durch die Kombinationen mit den Außenspielern eine Lücke in der gegnerischen Abwehrreihe auftut, muss der schnelle und zielstrebige Torabschluss gesucht werden.
✓ Coaching-Tipps:
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Spielfeldbreite nutzen: Durch die Sechseck-Form ist das Feld in der Mitte besonders breit. Die Zentrumsspieler müssen sich weit auffächern, um die Wandspieler optimal in die Zirkulation einzubinden.
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Dreiecke bilden: Der ballführende Spieler braucht immer mindestens zwei Anspielstationen. Durch die Joker außen lassen sich in Ballnähe hervorragend Dreiecke zur Ballsicherung bilden.
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Schnelles Umschalten: Bei einem Ballverlust ändert sich die Überzahl sofort zugunsten des anderen Teams. Hier ist ein blitzschnelles Gegenpressing gefordert, bevor der Gegner die Joker aktivieren kann.
✓ Variationen:
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Kontaktbegrenzung: Um die Spielgeschwindigkeit künstlich zu erhöhen, dürfen die Spieler im Zentrum maximal drei Kontakte nutzen, die Wandspieler außen müssen zwingend direkt (1 Kontakt) spielen.
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Joker-Tore: Tore zählen doppelt, wenn der finale Assist unmittelbar von einem der vier Wandspieler von außen kommt.

34. 4 gegen 4 mit fliegendem Wechsel
✓ Ziel: Schulung der spielerischen Lösungen unter höchstem Zeit- und Gegnerdruck, Förderung der schnellen kognitiven Orientierung nach einem fliegenden Wechsel sowie das Aufrechterhalten einer maximalen Spielintensität.
✓ Aufbau:
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Ein rechteckiges Spielfeld mit zwei Toren (inklusive Torhütern) markieren.
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Der Trainer positioniert sich an der Seitenlinie auf Höhe der Mittellinie, zusammen mit den Auswechselspielern beider Teams.
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Spieleraufteilung: Im Feld agieren zwei Teams im 4-gegen-4 (z. B. Rot gegen Blau). Außerhalb des Feldes warten weitere Spieler (jeweils im 4er-Block) auf ihren sofortigen Einsatz.
✓ Spieleranzahl: Ideal für 16 Feldspieler + 2 Torhüter (aufgeteilt in 4 Teams à 4 Spieler).
✓ Ablauf:
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Das Duell im Feld: Das blaue und rote Team spielen im Feld ein hochintensives 4-gegen-4-Match. Ziel ist der schnelle Torabschluss bei Ballbesitz und das kompakte Verteidigen bei Ballverlust.
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Das Trainerkommando: Der Trainer steuert die Belastung von außen und ruft lautstark einen Wechsel aus (z. B. „Rot Wechsel!“ oder „Blau Wechsel!“).
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Die blitzschnelle Rotation: Ertönt das Kommando, muss der gesamte aufgerufene 4er-Block im Vollsprint das Spielfeld in Richtung Trainer verlassen. Zeitgleich sprintet das wartende 4er-Team derselben Farbe auf den Platz und greift sofort in das Geschehen ein.
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Kontinuierlicher Spielfluss: Das Spiel wird für den Wechsel nicht unterbrochen! Das nicht-wechselnde Team muss die kurzzeitige Unordnung und Überzahl sofort für einen zielstrebigen Angriff ausnutzen.
✓ Coaching-Tipps:
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Sofortige Organisation: Die neu einwechselnden Spieler müssen direkt beim Betreten des Platzes extrem viel kommunizieren (Wer nimmt wen? Wer rückt auf den Ballführer?), um das Chaos sofort zu ordnen.
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Gedankenschnelligkeit: Wenn der Gegner wechselt, darf nicht abgeschaltet werden. Die Sekunden der Unordnung müssen eiskalt mit einem vertikalen Pass oder Tempodribbling bestraft werden.
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All-Out-Mentalität: Da die Belastungszeiten durch die ständigen Wechsel kurz sind, wird von den aktiven Spielern auf dem Platz eine 100-prozentige Sprint- und Zweikampfbereitschaft gefordert.
✓ Variationen:
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Doppelwechsel: Der Trainer ruft „Beide Wechsel!“. Beide aktiven 4er-Teams müssen gleichzeitig runter, was zu totalem Chaos führt und die Spieler zwingt, sich auf dem Platz völlig neu zu orientieren.
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Manndeckung: Die Teams müssen nach jedem Wechsel zwingend im 1-gegen-1 auf dem ganzen Feld verteidigen, um die physische Intensität weiter auf die Spitze zu treiben.

35. 9 gegen 6 Overload-Positionsspiel mit Umschalt-Konter
✓ Ziel: Perfektionierung der Ballzirkulation in Überzahl unter hohem Raumdruck, blitzschnelles defensives Umschalten (Gegenpressing) bei Ballverlust sowie die Schulung des konsequenten, vertikalen Konterspiels nach Balleroberung.
✓ Aufbau:
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Ein großes, horizontales Sechseck (Hexagon) im Halbfeld mit Hütchen oder Linien markieren.
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An der rechten spitzen Seite des Sechsecks befindet sich ein Großtor mit einem Torhüter.
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Spieleraufteilung:
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Das Ballbesitz-Team (9 Spieler): Aufgeteilt in zwei Farben (z. B. 5x Blau und 4x Gelb), die fest zusammenagieren und sich strategisch im Hexagon verteilen.
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Das Jäger-Team (6 Spieler): Agiert in roten Trikots als kompakte Pressing-Einheit im Zentrum.
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Der Trainer positioniert sich mit ausreichend Bällen an der oberen Außenlinie (symbolisiert durch das Augen-Icon).
✓ Spieleranzahl: 15 Feldspieler + 1 Torhüter.
✓ Ablauf:
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Die Dominanzphase (9 vs 6): Das kombinierte Team aus Blau und Gelb lässt den Ball mit hohem Tempo und maximaler Breite durch die eigenen Reihen laufen. Ziel ist es, durch kluges Passspiel die 6 roten Verteidiger zu locken und den Ball zu behaupten.
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Die Balleroberung: Die 6 roten Spieler verschieben kompakt, schließen die Passwege und gehen aggressiv auf den Ballführenden. Sobald Rot den Ball gewinnt (z. B. durch ein Abfangen des Passes), ändert sich das Spiel schlagartig.
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Der Blitzkonter: Nach Ballgewinn schaltet Rot sofort auf Angriff um. Mit maximal zwei bis drei schnellen Pässen suchen sie den direkten, vertikalen Weg zum Großtor und schließen flink ab.
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Das Gegenpressing: Blau und Gelb dürfen nach dem Ballverlust keine Sekunde abschalten! Sie müssen sofort extrem aggressiv ins Gegenpressing gehen, um den roten Konter im Keim zu ersticken und das Tor zu beschützen.
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Der VIP-Spielfluss: Ist der Konter beendet (Tor, Ball im Aus oder Parade des Keepers), bringt der Trainer sofort flach einen neuen Ball auf das Überzahl-Team ins Feld, und die nächste Possession-Phase startet.
✓ Coaching-Tipps:
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Vororientierung (Kopf hoch): Durch das 9-gegen-6 haben die ballbesitzenden Spieler zwar rechnerisch viel Platz, die roten Verteidiger jagen aber im Verbund. Jeder Spieler muss vor dem Ballempfang wissen, wohin der nächste Pass geht.
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Gedankenschnelligkeit im Umschaltmoment: Schaltet Rot bei Ballgewinn nicht sofort tief, formiert sich die 9er-Überzahl im Gegenpressing und der Vorteil ist weg. Der erste Pass nach Balleroberung muss sitzen!
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Belastungssteuerung: Da die 6 roten Spieler in Unterzahl extrem Meter machen müssen, sollte das Jäger-Team nach ca. 2–3 Minuten komplett durchgewechselt werden.
✓ Variationen:
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Kontaktlimit: Blau/Gelb darf nur maximal 2 Kontakte nutzen, um das Passtempo künstlich auf Profi-Niveau zu heben.
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Countdown für Rot: Nach einer Balleroberung hat das rote Team maximal 6 Sekunden Zeit, um zum Torabschluss zu kommen. Schaffen sie es nicht, wird abgepfiffen.

36. Kontrolliertes Herausspielen gegen aggressives Angriffspressing
✓ Ziel: Perfektionierung des spielerischen Spielaufbaus aus der eigenen Abwehrkette unter maximalem, künstlich herbeigeführtem Gegnerdruck, Schulung der Vororientierung sowie das Finden des perfekten Moments für den vertikalen Linienbrecher-Pass.
✓ Aufbau:
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Eine große, rechteckige Zone (rot gestrichelt) in der eigenen Spielfeldhälfte vor dem Großtor markieren.
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Spieleraufteilung:
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Das Aufbauteam (Rot): Formiert sich mit 6 Feldspielern (z. B. Viererkette + zwei defensive Mittelfeldspieler) plus Torhüter (1) strategisch innerhalb der Zone, um den kontrollierten Aufbau zu simulieren. Ein roter Zielspieler (9) postiert sich zentral außerhalb der Zone an der Mittellinie.
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Das Pressingteam (Blau): Wartet geschlossen mit 6 Spielern an der linken Begrenzungslinie außerhalb des Feldes auf den Start der Aktion.
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Der Trainer steht mit ausreichend Bällen an der oberen Seitenlinie, um das Spiel fortlaufend zu füttern.
✓ Spieleranzahl: 13 Feldspieler + 1 Torhüter.
✓ Ablauf:
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Die Eröffnung: Die Übung startet flach über den Torhüter (1) oder durch einen kontrollierten Einpass des Trainers auf die rote Hintermannschaft.
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Die Pressing-Explosion: Sobald der erste Pass gespielt ist, jagen die 6 blauen Spieler im Vollsprint ins Feld. Sie laufen die roten Verteidiger aggressiv an, schließen die Passwege und versuchen, die kontrollierte Zirkulation sofort zu zerstören.
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Die spielerische Lösung: Rot nutzt die numerische Überzahl (6 Feldspieler + Keeper gegen 6 Jäger) und lässt den Ball mit maximal zwei bis drei Kontakten laufen. Ziel ist es, die pressende blaue Kette durch geschicktes Verlagern auseinanderzuziehen.
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Der Zielpass: Sobald sich eine Lücke öffnet, muss Rot den Ball flach und scharf durch die gegnerischen Linien auf den lauernden Zielspieler (9) an der Mittellinie durchstecken. Gelingt dieser Pass, ist der Durchgang für Rot erfolgreich beendet.
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Umschalten bei Ballverlust: Erobert Blau den Ball im Pressing, schalten sie blitzschnell um und suchen den direkten, kompromisslosen Abschluss auf das Großtor gegen den roten Keeper.
✓ Coaching-Tipps:
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Torwart als Schlüsselspieler: Der Keeper darf sich nicht verstecken, sondern muss sich permanent als tiefe Anspielstation anbieten, um die 7-gegen-6-Überzahl im Zentrum sauber auszuspielen.
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Mut zur Lücke (Linienbrechen): Die Verteidiger dürfen nicht nur Sicherheitsbälle quer spielen. Sobald die Sechser oder der Zielspieler (9) im Zwischenlinienraum anspielbar sind, muss der Ball vertikal kommen.
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Offene Spielstellung: Die defensiven Mittelfeldspieler müssen sich so zum Ball positionieren, dass sie mit dem ersten Kontakt direkt nach vorne aufdrehen können, falls der Gegner den Raum nicht rechtzeitig schließt.
✓ Variationen:
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Kontaktbegrenzung: Rot hat im gesamten Feld maximal zwei Kontakte, um das Handlungstempo auf Profi-Niveau zu zwingen.
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Zwei Wandspieler: Statt einem zentralen Zielspieler werden zwei äußere Zielspieler postiert, um auch das gezielte Herausspielen über die Flügelpositionen zu trainieren.

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